Christiane Schulzki-Haddouti, geb. 1967, arbeitet seit 1996 als freie IT- und Medienjournalistin. Seither hat sie in über 50 Tageszeitungen, Online-Medien, Fachzeitungen und -zeitschriften veröffentlicht. Ihre Berichterstattung befasst sich mit dem Leben in der Informationsgesellschaft und all seinen Chancen und Schwierigkeiten.
Christiane Schulzki-Haddouti hat mehrere Publikationen verfasst und herausgegeben. Sie steht für Projekte vorzugsweise in den Bereichen Foresight, Innovationsmanagement und Medienentwicklung zur Verfügung. Dabei ist ihr der Bezug zu zivilgesellschaftlichen Aspekten wichtig. Ihre Stärken liegen im Desk Research bzw. der einfachen und übersichtlichen Darstellung komplexer Zusammenhänge. Sie hat regelmäßig Anfragen für Interviews und Vorträge im In- und Ausland.
Derzeit schreibt sie vorwiegend für die VDI-Nachrichten, Die Welt, Stuttgarter Zeitung und die Computerzeitschrift c’t sowie für die Online-Portale Heise online, ZEIT online und Futurezone (früher ORF-Futurezone). Sie kommentierte im DRadio Wissen / ”Netzkommentar” verschiedene Netzthemen, ebenso im Hyperland-Blog des ZDF.
Auf dieser Website befasst sie sich mit Themen rund um Leaking und Informationsfreiheit. Seit 2007 führt sie das Multi-Autorenblog KoopTech, das sich aus einem Projektblog zur gleichnamigen Analyse für das BMBF zu einem Multi-Autorenblog rund um das Thema Innovation entwickelt hat. Es befasst sich mit Themen rund um Social Media, Open Data und Innovationsmanagement.
Seit 2007 befasst sie sich als Researcher mit soziotechnischen Fragestellungen und Themen. Sie hat unter anderem für das Bundesministerium für Forschung und Bildung Innovationsanalysen zu Social Media und Social Innovation erstellt. Sie hat sich außerdem für die Hochschule Darmstadt mit Fragen des digitalen Medienwandels sowie der Konzeption von Medien-Studiengängen beschäftigt.
Seit 2000 ist sie Jury-Mitglied der Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) und war mehrere Jahre koordinierend verantwortlich für Recherche-Seminare an der TU Dortmund und der Universität Bonn.
Christiane Schulzki-Haddouti ist Mitbegründerin des Whistleblower-Netzwerks in Köln. Sie hat an Stellungnahmen zum Thema Whistleblowing für den Bundestag und das Europäische Parlament mitgewirkt. 2007 organisierte sie die Tagung “Whistleblower und Journalisten” an der Universität Bonn für die INA sowie das Whistleblower-Netzwerk.
In den späten 90er Jahren konzeptionierte, programmierte und betreute sie mehrere Webprojekte. Ihr erstes Projekt war 1996 das Cybertagebuch, das sie bis 2002 betreute. Dabei handelte es sich um Internettagebücher bzw. eine Art Gruppenblog für Kinder und Jugendliche; 2002 gab sie es an die Aktion Mensch ab, die es aus Gründen des Jugendschutzes mit Anmeldeschutz versah. Zahlreiche führende Fernseh- und Printredaktionen hatten nämlich vor allem unter chronischen Krankheiten leidende Jugendliche kontaktiert. Unter diesem Schutzschirm verschwand es jedoch auch aus den Augen der Öffentlichkeit. Im Zuge der aufkommenden Blogs und Social Networks spielte es eine zunehmend geringere Rolle.
profile
Christiane Schulzki-Haddouti works as free-lance journalist since 1996 and as researcher for socio-technical issues since 2007. She writes on a regular basis for VDI-Nachrichten, Die Welt, Stuttgarter Zeitung, c’t, Heise online, ZEIT online, and Futurezone.She blogs at KoopTech and ZDF Hyperland.
She published and edited several books on privacy and security, civil rights in the digital age, and issues of professional journalism. She did some research and analysis for the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) on technologies of cooperation and social innovation.
She is a member of the Initiative Nachrichtenaufklärung jury since 2000, a German clone of Project Censored. She was responsible for INA research seminars at the Technische Universität Dortmund from 2002 to 2005 and is responsible for INA research seminars at the University of Bonn since 2005. She is Co-Founder of the Whistleblower Netzwerk e.V. in Cologne.